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Conrad Stein Verlag
Spanien: Jakobsweg Via de la Plata Mozarabischer Jakobsweg (978-3-86686-440-5)
von Raimund Joos
14,90 €

6. Auflage 2014, 256 Seiten, 21 Karten, 61 farbige Abbildungen, 14 farbige Höhenprofile

Unser Beitrag zum Klimaschutz
ClimatePartner Zertifikat, IKS-Nummer 53106-1401-1004

Die Vía de la Plata führt von Sevilla durch Andalusien, die Extremadura, Kastilien und Léon nach Astorga und von dort mit dem Mozarabischen Jakobsweg weiter nach Santiago de Compostela. Mit einem einleitenden Kapitel zur Geschichte der beiden Wege und allgemeinen Reise-Infos stimmt das OutdoorHandbuch auf die Pilgerreise ein und hilft bei der Planung im Vorfeld. Im Anschluss folgt eine detaillierte und aktualisierte Wegbeschreibung für die gesamte Strecke von Sevilla nach Santiago, die auch ausführliche Angaben zu Herbergen und Pensionen an der Strecke enthält. Ergänzt wird die Beschreibung durch Karten und Höhenprofile, hilfreiche Tipps für Radfahrer und Hinweise auf lohnenswerte Abstecher.

Rezensionen
"detaillierte Hinweise zum Wegverlauf und zahlreiche hilfreiche Angaben zu Herbergen und Pensionen an der Strecke" (trekkingguide.de)

"Ein Buch, das nicht im Rucksack fehlen darf" (erlebnisabentuerundmehr)

Updates

Die 7., überarbeite Auflage 2017 ist am 16.01.2017 erschienen!

 

 

Updates zur 6. Auflage 2014

(Stand April 2016)


Das Fazit zuerst:
Wie Sie sehen, ist auf der Via de la Plata einiges in Bewegung. Ich habe Ihnen hier nun die wichtigsten Updates aufgeschrieben, die ich bis zum 11. April 2015 recherchiert habe. Einige Herbergen sind, wie Sie gleich sehen werden, kurzfristig geschlossen, was jedoch in den meisten Fällen kein ernstes Problem darstellt, da es meist nicht weit davon einen (zum Teil neu eröffneten) Ersatz gibt.

Neueste Informationen unseres Autors Raimund Joos:
Seite 20: Das Aussehen der Compostela wurde neu gestaltet und in den bestehenden Text wurde nun nachträglich ein lateinischer Satz eingefügt, wonach der Besitzer der Urkunde 100 km nach Santiago gegangen ist.

Vom Pilgerbüro wird in jüngster Zeit darüber hinaus für ein Dokument geworben, in welchem sich der Pilger die zurückgelegten Kilometer der Pilgerreise und den begangenen Weg bestätigen lassen kann. Das Dokument nennt sich "Certificado de distancia" und kostet € 3. Der Verkauf an Personen die weniger 100 km gelaufen sind wird auch hier verweigert.

Seite 20-21: Der zunehmende Protest gegen die diskriminierende Vergabepraxis der verschiedenen Pilgerzeugnisse hat nun letztlich doch seine Wirkung gezeigt.

Seit April 2015 wird neben den verschiedenen neueren "Pilgerleistungszeugnissen" auch wieder eine Compostela vergeben, die wie einst die historische Compostela einzig den Besuch der Kathedrale bestätigt und vor Ort ohne vorherige Leistungsprüfung an alle Pilger vergeben wird.

Sie kann von Montag bis Samstag von 9:00 bis 15:00 im Büro der internationalen Pilgerbruderschaft "Archicofradía del Apóstol Santiago" an der "Praza da Quintana" direkt links neben der heiligen Pforte - also in der Kathedrale - für € 3 erworben werden.

Seite 53–54: Der Weg vor Guillena hat sich geändert. Der Bach 700 m vor Etappenende wird nicht mehr überquert. Der ausgezeichnete Weg verläuft zunächst nach links entlang des Baches und dann über die Straße nach rechts in den Ort. Bei Regen ist dieser Weg sehr morastig und auch ist die Abbruchkante des Fußes (eher einer Kloake) ist nicht ungefährlich. Zumindest bei Regen ist es daher zu empfehlen, dort wo der Weg nach den im Buch erwähnten 7,4 km nach rechts verläuft (bzw. bisher verlief) nach links zur Straße zu gehen und auf der Piste, welche entlang dieser verläuft weiter zum Ort zu gehen, wo dann wieder die Auszeichnung zu finden ist. Dieser Weg wird in Zukunft evtl. auch wie eben beschrieben ausgezeichnet werden.

Die private Herberge wurde erweitert.

Die öffentliche Herberge bringt die Pilger in der Nebensaison in einem beheizten Nebengebäude unter.

Einfache günstige Menüs gibt es im Hogar del Pensionista, den man erreicht, wenn man der Straße 150 m weiter vorbei an der privaten Herberge folgt.

Seite 58 (Kleine private Herberge):
Pilger berichten von einem sehr diszipliniert religiös geführten Haus, wo z. B. das Tragen von kurzer Kleidung unerwünscht ist.

Seite 58:
In der ersten Straße über welche man den Ort betritt wurde eine weitere private Herberge eröffnet. 15 Plätze in 4 Zimmern. Die Rückmeldungen der Pilger sind bisher gut. Tel.: 654 862 553, € 10.

Seite 70: Die touristische Herberge von Fuente de Cantos wurde wiedereröffnet und macht einen freundlichen gepflegten Eindruck, wenngleich die Heizung offenbar nur ungern angeschaltet wird. Es werden auch Speisen angeboten.

Seite 72:
Die im Text erwähnte schöne Herberge von Puebla de Sancho Pérez wird nach Angaben des Betreibers nun wieder als reguläre Herberge verwendet. 18 Plätze in drei Räumen, Tel.: 690 059 089 (Lourdes), € 10.
http://www.gronze.com/extremadura/badajoz/puebla-sancho-perez/albergue-ermita-belen

Am Wochenende ist der Weg über den Bahnhof gelegentlich durch ein verschlossenes Gittertor blockiert. An diesen Tagen dann besser ab dem Ortsausgang von Puebla de Sancho Pérez die dort ausgeschilderte Alternative über die Straße nehmen.

Seite 74: Los Santos de Maimona: Hier wurde im Mai 2015 eine neue öffentliche Herberge eröffnet. Sie liegt 650 m nach der Kirche am Jakobsweg. Also 150 m nachdem man, wie im Text beschrieben die Hauptstraße nach rechts überquert hat. Sie bietet ca. 12 Plätze in 2 Zimmern, Küche und Innenhof. Nach ersten Pilgerberichten soll die Herberge schlicht und einfach aber gepflegt und recht nett sein. Achtung: Die Anmeldung und Bezahlung erfolgt weiter wie im Buch beschrieben bereits im Zentrum des Ortes. Die alte abgelegene Herberge wurde geschlossen. € 7

Seite 76:
In Villafranca de los Barros wurden zwei weitere Herbergen eröffnet. Die erste befindet sich gleich in der Straße durch welche man den Ort betritt. 12 Plätze in einem Raum. Nachteilig ist, dass hier drei Betten übereinander angeordnet sind. Tel.: 924 52 39 73/653 51 06 16. € 10.
http://www.gronze.com/extremadura/badajoz/villafranca-barros/albergue-caballeras

Bei der zweiten Herberge handelt es sich wohl um eine Herberge, die nicht nur Pilgern offen steht. Sie befindet sich nahe dem Rathaus im Zentrum und bietet 20 Plätze. Tel.: 656 31 40 25/924 52 47 17. EZ ab € 18 und DZ ab € 25. Schlafsaal ab 10 €. http://www.alojamientoextrenatura.es/index.php/en/

Ca. 700 m nach dem km 8,5 im Buch (Alternative über die Ölmühle) findet sich eine irritierende Wegauszeichnung. Gehen Sie besser weiter geradeaus. Auch im März 2016 war die Herberge in der Ölmühle weiterhin geschlossen.

Seite 78:
Die Herberge "Tiera de Barros" ist geschlossen.

Seite 87:
In Aljucén wurde im Ortszentrum die private Herberge Río Aljucén eröffnet. Die Rückmeldungen sind bisher gut. 14 Betten in 2 Zimmern. Tel. 695 17 13 83/924 34 94 56. € 10.
http://www.alberguerioaljucen.com/

Seite 87: In Carrascalejos wurde zum Ortsausgang hin eine neue einfache aber gepflegte öffentliche Herberge eröffnet. Die Übernachtung soll ca. 10 bis 12 € kosten, was m.E. sicher nicht zu wenig ist. Achtung! Im Ort gibt es momentan nichts zu kaufen.

Seite 88: Im Text auf Seite 88 unten - bei "Fast auf der Höhe angekommen.." findet sich eine Wegauszeichnung zu einer touristischen Pilgerherberge. Diese liegt 1 km abseits des Weges in einer Art Industriegebiet an der Hauptstraße, bietet ein wenig befriedigendes Preis-Leistungsverhältnis und wird daher hier nicht näher beschrieben.

Seite 89:
Die Mönche von Alcuéscar erhalten in letzter Zeit kritischere Beurteilungen. Eine deutsche Pilgerfreundin möchte hier bald eine private Herberge eröffnen und nimmt schon bereits gelegentlich Pilger auf. Tel.: 0049/157 55 17 81 24.

Seite 90: Die Herberge in Aldea del Cano verfügt in der Zwischenzeit über eine einfache Standheizung.

Seite 92: Den Schlüssel zur Herberge von Valdesalore bekommt man nun in der Bar, welche sich linker Hand im gleichen Gebäude neben dem im Text erwähnten Rathaus befindet. Hier bekommt man auch einfache Speisen und Frühstück. Der Weg hat sich am Ortsausgang geringfügig geändert: Nahe des Rathausplatzes wird die Straße nach rechts überquert und dann geht es entlang derselben weiter bis zur alten Wegführung.

Seite 98:Die öffentliche Herberge wurde erweitert und renoviert und daher wird nun neuerdings um eine Spende in Höhe von 5-10 € gebeten, die beim Einchecken in der Bar El Siglo (gegenüber der Herberge) erhoben wird.

Seite 99-100: Die aus S. 99 unten erwähnten Bauarbeiten sind praktisch abgeschlossen und keine wesentlichen Beeinträchtigungen mehr zu erwarten. Der Weg hat sich nur geringfügig geändert. Da die Straße wenig befahren und der Pfad an einigen Stellen steinig ist, ist bis zum Etappenende, nahe der momentan geschlossenen öffentlichen Herberge, insbesondere im letzten Teil der Weg über die Straße zu empfehlen.

Seite 101: Tajo-Stausee: Die öffentliche Herberge ist offenbar weiterhin geschlossen.
Hostal in neuer Trägerschaft. An der im Buch erwähnten Stelle "Hostal Linda und Maarten", also gleich am Anfang der Etappe Tajo-Stausee - Grimaldo, wurde das längere Zeit geschlossene Hostal wieder geöffnet. Einzelzimmer mit Frühstück € 20, Doppelzimmer mit Frühstück € 37, einfaches Menü 7 €. Es ist zu empfehlen so früh wie möglich zu reservieren, da nur wenige Plätze zur Verfügung stehen. Tel.: 634 970 473 oder 927 090 510.

Die Bauarbeiten an der Bahntrasse sind auch im Wegabschnitt vor Grimaldo seit einiger Zeit praktisch beendet und der Weg ist entgegen verschiedener anders lautender Gerüchte abgesehen von einigen für die Via de la Plata nicht unüblichen steinigen Abschnitten unverändert ohne größere Probleme zu begehen. Der Verlauf und die Qualität des Weges ist also praktisch unverändert.

Seite 102: Canaveral: Neue private Herberge:
Weg: Am Ortsanfang nicht wie im Buch beschrieben in die Calle Manroble gehen, sondern weitere 300 m der Nationalstraße folgen; rechter Hand. 20 Plätze in 3 Zimmern. Ein Zimmer mit 3 Betten das je nach Belegung und Saison mit  € 30 bis 75 zu Buche schlägt. Waschmaschine € 3, Trockner € 2, einfaches Menü € 7, Frühstück € 3, Tel.: 669 402 446 einfache Übernachtung im Herbergsteil € 15.

Seite 103: Vor Canaveral hat sich der Weg ca. ab km 17 geändert. Die Wegauszeichnung ist im folgenden Teil bis auf einen Punkt gut und eindeutig. Folgen Sie dem nun gekennzeichneten Weg so erreichen Sie wieder den im Text auf Seite 103 unten erwähnten Punkt, wo der Weg "....sich hier langsam zu verlieren scheint...." folgen Sie hier nun weiter den letzten Resten des Wegs, bis dieser wieder langsam sichtbar wird. (Also NICHT nach halb links auf den besagten Pfad, da dieser nun versperrt ist).

Seite 104: Grimaldo: Die Pilgerpension "La Posada de Grimaldo" bietet 3 schicke Doppelzimmer, in denen die Übernachtung mit Frühstück pro Person € 20 kostet. Benutzung der Waschmaschine und des Wäschetrockners gratis, eine frühzeitige Reservierung ist zu empfehlen; www.laposadadegrimaldo.es; Tel.: 616931745 / 676026458.

Seite 106: Riolobos: Neue Herberge im Camping.
Weg: Bei der im Buch genannten Promenade angekommen 600 m nach rechts gehen. Der Campingplatz liegt am Ortsrand an der Hauptstraße und bietet insgesamt 30 Plätze in Bungalows mit je 6 Plätzen in 3 Zimmern. Waschmaschine und Trockner zusammen € 3, Menü € 9. Tel.: 927 451 150 (Nacho) Übernachtung mit Frühstück € 15.

Seite 106 bis 109:
Die ab Seite 108 beschriebene vormals blockierte Wegführung ist mit kleinen Änderungen wieder begehbar. Die erste Änderung ergibt sich nahe des auf S.108 Mitte erwähnten Stausees, wobei die neue Wegführung gut ausgezeichnet ist. Die zweite Wegänderung ergibt sich nach dem auf S. 108 unten erwähnten Bewässerungskanals, sie ist ebenfalls gut gekennzeichnet und kürzt den Weg um ca. 200 m ab.

Seite 110: Galisteo: Die öffentliche Herberge ist nun in privater Pacht und möchte nun satte € 15 für die Übernachtung mit Frühstück haben. Sie hat nun 8 Plätze und Spinds. Wenn der Platz knapp wird, werden die Pilger kostenlos nach Riolobos gefahren und am nächsten Tag wieder zurück gebracht Tel. 605 824 086.

Seite 114: Die touristische Herberge ist nach einem Pächterwechsel und Umbauarbeiten bis ca. Anfang Juni 2015 geschlossen und soll dann mit einer Küche, kostenloser Abholung von Vanta Quemada und Cáparra und ansonsten zu den gleichen Konditionen wie bisher wiedereröffnet werden. Der neue Pächter bietet aber nach eigenen Angaben bis dahin im Ort schon Übernachtungen in einer Pension für € 20 pro Person einschließlich Frühstück an. Auch hier ist aufgrund der wenigen Plätze (12) eine Reservierung sehr zu empfehlen (man spricht etwas Englisch). Tel.: 620 007 490.

Seite 119: Die (bisher eher lausige) einfache öffentliche Herberge wurde "bis auf Weiteres" wegen Personalmangels geschlossen, soll aber "irgendwann" wieder geöffnet werden. Wann das sein wird, konnte ich nicht in Erfahrung bringen, da der Bürgermeister, der bei meinem letzten Besuch noch feierlich ankündigte, sich in Zukunft besser um das Projekt zu kümmern, vermutlich aus gutem Grund nicht mehr telefonisch für mich erreichbar ist....

Seite 121: Schöne touristische Herberge: Wegen eines (sehr bedauerlichen) Pächterwechsels aus bürokratischen Gründen ist die Herberge bis ca. Mitte Mai 2015 geschlossen. Der sehr bewährte ehemalige Hospitalero Carlos bietet vor Ort Apartments mit Doppelbetten für € 45 an, den Weg dorthin erfragen Sie bei der Reservierung (er spricht englisch). Tel.: 927 473 470 und 639 402 583.

Seite 128:
In Valdelacasa wurde eine öffentliche Herberge eröffnet. Sie bietet 22 Plätze in sehr unterschiedlich großen Zimmern. Tel.: 615 67 24 70/923 16 50 50, je nach Zimmergröße € 10 bis 15.
http://www.gronze.com/castilla-y-leon/salamanca/valverde-valdelacasa/albergue-santiago-apostol

Seite 128-129: Achtung vor Fuenteroble de Salvatierra finden sich neuerdings Pfeile, welche den Pilger am Ort vorbeiführen. Hinter Fuenteroble de Salvatierra hat sich die Wegkennzeichnung geändert und der Weg führt nun über Piste und Feldweg. Der im Buch beschriebene Weg über die Straße ist aber weiter begehbar und etwas kürzer.

Seite 132: Es häufen sich die Hinweise, dass die “Nette private Herberge” nun leider nicht mehr nett, sondern schmuddelig und vernachlässigt ist.

Seite 134: In Miranda de Azan findet sich 400 m vom Weg entfernt eine Bar, die auch eine Notunterkunft in einer alten Schule verwaltet.

Seite 140: Ab Aldeaseca de Armuna gibt es nun zwei Wegalternativen, die in Castellanos de Villiquera wieder aufeinander treffen. Die neuere im Buch noch nicht beschriebene Variante verläuft im größeren Abstand zur Nationalstraße, ist kürzer aber auch weniger ruhig. Empfehlenswerter ist m.E. die alte im Buch beschriebene Variante. In Aldeaseca de Armuna also gut auf die Wegbeschreibung im Buch achten, damit der Einstieg in die Variante nicht verfehlt wird.

Seite 142: Die auf Seite 142 oben genannte schwachsinnige Wegführung kann um gut 400 m verkürzt werden, wenn Sie nach den auf S.142 oben genannten 650 m die Straße nicht nach scharf links verlassen, sondern der Straße noch weitere 300 m folgen und dann den gelben Pfeilen folgend die Unterführung nach links durchqueren, hinter der dann gleich der Jakobsweg verläuft.

Seite 145: El Cubo de la Tierra del Vino: Die öffentliche Herberge öffnet offensichtlich nur noch dann, wenn die beiden privaten Herbergen des Ortes voll ausgelastet sind.

Seite 152: Die Herberge von Roales del Pan ist geschlossen. Die Bauarbeiten an der Hochgeschwindigkeitstrasse scheinen weitgehend beendet. Lediglich ab Requejo finden sich noch einige Bauarbeiten.

Seite 153: Die sehr einfache Herberge ist offensichtlich unregelmäßig geöffnet. Es entsteht der Eindruck, dass man mit der häufigen Schließung dieser öffentlichen Herberge auch hier den örtlichen unten aufgeführten Unterkünften eine Verdienstmöglichkeit eröffnen möchte:
Das Casa rural El Tio Bartolo liegt im Ortsszenorum direkt am Weg in der C/ Pinilla Nr 9. Es bietet laut der Betreiberin 6 Betten in einem Schlafsaal für € 15 für Übernachtung mit Frühstück. Einzelzimmer mit Frühstück € 20, Doppelzimmer mit Frühstück € 30, Küche, Tel.: 50 405 236. Die Pension Alojamiento Rural „El Brunedo“, befindet sich an der Nationalstraße "Ctra Generel" in der Hausnummer 12, vor einer unscheinbaren Bäckerei (Panaderia) und bietet 3 Doppelzimmer mit Frühstück für € 20 pro Person. Tel.: 980 550 001 oder 636 484 666.

Seite 153: Ab ca. 2,5 km hinter Montamarta (Seite 153 unten) bis Fontanillas de Castro (Seite 156 unten) hat sich der Wegverlauf komplett geändert. Die Wegkennzeichnung ist gut und lückenlos.

Seite 156: Die Notunterkunft von Fontanillas de Castro wurde wesentlich verbesser und mit einer Standheizung ausgestattet. Sie könnte nun als einfache Herberge bezeichnet werden.

Seite 157: Nach übereinstimmenden Aussagen wird eine Spende von € 5 verlangt. Die Herberge ist ohne Heizung und an verschiedenen Stellen im renovierungsbedürftigen Zustand.

Seite 157 bis 158: Auf dem Weg nach Granja de Moreruela wird nun wiederholt die Autobahn gekreuzt. Der Wegverlauf und dessen Länge bleiben aber im Wesentlichen unverändert.

Seite 158:
Es wurde eine neue Herberge eröffnet, welche die alte Herberge ersetzt. Man erreicht diese, wenn man ab der alten Herberge vorbei noch gut 100 m dem im Buch beschrieben Jakobsweg folgt, auf der linken Straßenseite, kurz vor der erwähnten Kirche. Sie bietet 20 Plätzen in zwei Schlafsälen. Achtung: Die Anmeldung erfolgt wie gewohnt schon in der Bar Teleclub, also dort, wo sich auch die alte Herberge befand.

Seite 173:Die unter "Neuer (Schlecht-Wetter-)Weg und Radpilgeralternative" erwähnte Variante, welche bereits nach 900 m durch ausgewaschene Pfeile nach links angezeigt wird, ist wieder problemlos zu durchqueren. Sie ist kürzer und auch landschaftlich schöner als der „neue (Schlecht-Wetter-)Weg und Radpilgeralternative". Es finden sich nur wenige Pfeile. Halten Sie sich nach 300 m beim Bauernhaus angekommen links und folgen Sie der Hauptpiste weitere 1,2 km bergauf und bergab bis von links der ausgezeichnete Jakobsweg dazukommt.

Seite 176: Die auf Seite 176 unten erwähnte Variante ist nun zuverlässig und lückenlos ausgezeichnet und kann insbesondere bei Regenwetter empfohlen werden. Hier findet sich nach ca. 3,5 km auch eine Herberge. http://www.gronze.com/castilla-y-leon/zamora/villanueva-peras/albergue-alameda

Seite 185 bis 186: Die erwähnten Bauarbeiten sind beendet; die Bahntrasse wird über bzw. unterquert der Wegverlauf bleibt ansonsten im Grunde unverändert.

Seite 193 bis 196:
Requejo bis Padornelo: Kurz: Es sind noch wie auf Seite 194 oben beschrieben weiter Bauarbeiten im Gange, was die offizielle Wegführung ändert. Dennoch sind (bzw. waren zumindest bis März 2016) auch alle anderen im Buch beschriebenen Varianten begehbar.

Beim Friedhof also 1,1 km nach Requejo wird der Pilger, im Grunde der im Buch auf Seite 193 Mitte beschriebenen Radroute folgend über die Straße geschickt und gelangt dann später nahe des Passes über die ab Seite 195 beschriebene "Übliche Wegführung" über diesen.

Zumindest bei meinem Update im März 2016 war aber auch der im Buch beschriebene Weg weiter durch das Tal begehbar, wenngleich der Weg wie beschreiben gelegentlich unwegsam ist. Das Gleiche galt auch für den "Unwegsamen direkten Weg", welcher bei meinem Besuch zwar eher symbolisch durch ein Stoffband abgesperrt war, aber mit den im Text beschriebenen Schwierigkeiten im Grunde dennoch begehbar war.

Seite 196: Der Halbsatz "Auf der alten breiten Landstraße geht es 1,2 km bergab" am Ende des zweiten Absatzes ist überholt. Er lautet nun "Auf einer Piste geht es 500 m bergab".

Seite 196 bis 197: Der Weg hat sich aufgrund der Buddelabeiten im Zuge des Baues der Bahntrasse geändert. Der Weg führt nun 2 km nach Padornelo nicht von der Autobahn weg sonder weitere 1,7 km gut ausgezeichnet zunächst mal links mal rechts entlang der Autobahn über Piste. Dann entfernt sich der Weg von der Autobahn und verläuft schließlich durch Hohlwege und in ein Tal und trifft nach weiteren 2,6 km kurz vor Lubian wieder auf den alten ausgezeichneten Jakobsweg. Insgesamt ist der neue Weg gleich lang wie der alte Weg. Er ist zwar nicht ganz so schön aber auch nicht hässlich.

Seite 197: Offensichtlich hat man in Galicien an verschiedenen Stellen damit begonnen, die Muschelsymbole welche als Wegweiser dienen umzudrehen. Bisher war das Ziel (Santiago) meist in der Richtung der "Strahlen" der Muschel und nicht wie üblicherweise im Übrigen Spanien dort, wo die Linien der Muscheln zusammenlaufen. Dies wird nun offensichtlich nach und nach vereinheitlicht. Auch die Kilometerzählungen werden im Zuge diese Änderung an verschiedenen Stellen geändert.

Seite 197:Die Herberge von Lubian ist an einigen Stellen renovierungsbedürftig. Wenn viele Pilger dort übernachten, sind die wenigen sanitären Einrichtungen (eine Dusche und ein WC) nicht  wirklich befriedigend. Übernachtung € 4.

Seite 198: Ab dem Heiligtum von La Tuiza (Seite 198 unten) hat sich die offizielle Wegführung geändert und verläuft nun nach links bald über einen alten, teils morastigen Weg der allerdings über zahlreiche große Steinquader hinweg begangen werden kann.

Seite 204: Die geplante private Herberge wurde eröffnet:
Weg: Gleich nach der im Buch erwähnten Bar 100 m der Ausschilderung folgend am Ortsrand. Bisher wurden hier 18 Betten in einem schlichten aber gepflegten Schlafsaal angeboten, Küche nebenan. Die Herberge soll noch um einige Doppelzimmer und/oder einen weiteren kleinen Schlafsaal erweitert werden. Tel.: 988 308 943 (Bar), 650 530 547 oder 637 038 492 (Sohn), ständig geöffnet; evtl. in der oben genannten Bar fragen, Waschmaschine im Preis inbegriffen. Übernachtung € 8.

Seite 207:
Die Café Bar Picota befindet sich direkt am Jakobsweg. ca. 200 m nach dem im Buch erwähnten Büro des Zivilschutzes (Protección Civil). Die Wirtin Angeles bietet hier in einem separaten rustikalen Speisesaal im ersten Stock Menüs für € 9, die durchaus einen würdigen Tagesabschluss darstellen. Ab 7:30 gibt es Frühstück. Tel.: 988 422 290. Die Bar in Soutelo Verde ist nur noch unzuverlässig geöffnet.

Seite 209:
Bei Carmiña, die in dem Haus mit der Hausnummer 17 gegenüber der Herberge ein improvisiertes unscheinbares, kaum als solches erkennbares Restaurant betreibt, werden abends Menüs für € 8 bis 10 serviert. Die Rückmeldungen sind bisher überwiegend gut. Weitere Leserzuschriften zu Qualität, Menge und vor allem der genaueren Preise sind sehr willkommen. Achtung: Nehmen Sie auf dem folgenden Weg bis Xunqueira de Ambía genug Proviant mit, da es abgesehen von einigen neueren Wasserstellen nur noch in Boveda eine einigermaßen zuverlässig geöffnete Bar gibt.

Seite 212 bis 213:
Die Café Bar Guede liegt 600 m von der Herberge entfernt auf dem im Buch beschriebenen Jakobsweg gleich rechter Hand nach dem erwähnten Kirchplatz und bietet in einem rustikalen Raum mit Riesenfernseher ab 19:00 einfache Menüs mit Café, die für € 9 (Sonntags € 10) sicher auch kein Fehler sind. Tel.: 988 106 581 oder 988 436 006. Der weitere Weg aus dem Ort ist etwas verwirrend ausgezeichnet. Der "Weg über die Bar Retiro" ist hinfällig, da es dort keinen Schlüssel für die Herberge mehr gibt. Die 700 m vor dem im Tal folgenden Fluss Arnoya sind in Wirklichkeit nur 100 m (Tippfehler).

Seite 214. Der Weg vor Seixalbo hat sich geringfügig geändert. Die Gleise werden nun nach links und dann durch eine Unterführung unterquert.

Neue touristische Herberge Hostel Grelo
Weg: Am Park angekommen, den man nach der im Buch auf Seite 214 ganz unten erwähnten Calle de Galicia erreicht 100 m nach rechts gehen und oben an der Hauptstraße angekommen 100 m nach links gehen; auf der linken Straßenseite kurz vor einer Apotheke. Santiago bietet hier 32 Plätze in drei modernen geräumigen und gepflegten Schlafsälen, Decken, Mikrowelle, Snackautomaten, Aufenthaltsraum ohne Fenster, Internet gratis, Waschmaschine und Trockner auf Nachfrage zusammen € 3, Tel.: 988 614 564 ständig geöffnet aber im Winter besser vorher anrufen, Übernachtung mit Frühstück 15 €.

Seite 217: Der östliche Weg wurde verbessert. Weiterhin ist aber besonders in der zweiten Hälfte der westliche Weg wesentlich reizvoller. Die auf Seite 221 oben beschriebene "Wegalternative" ist umso mehr zu empfehlen denn....

Seite 219:  .... im Dörfchen Reguengo findet man eine weitere, bisher wenig bekannte "Kultstädte" des Weges ... den  Rincón Telaraña: Der fürsorgliche Pilgerfreund Cesar war in seinem früheren Leben als Fernfahrer auch zwischen Deutschland und Spanien tätig und hat 2010 in seinem Geburtshaus die urige "Ecke der Spinnweben" eröffnet, in der er die Pilger auf Spendenbasis mit Getränken und auch einfachen Speisen bewirtet. Tel.: 605 603 451.

Seite 221: Pension Pazos Alojamiento Rural. Die Pension befindet sich ca 1,5 km vor Casasnovas  etwas abseits des Weges (700 m Umweg) im Dorf Pazos. Achten Sie gut auf die Ausschilderung am Weg und gehen Sie an einer Pistenkreuzung 600 m nach rechts bis ins Dorf Pazos, das übrigens über keinerlei Läden oder Restaurants verfügt. Sie finden die Pension dann im zweiten rechten Haus. Das gediegene rustikale Landhaus bietet eine schöne Terrasse und Garten mit Grill, Küche mit Café, Milch usw. Doppelzimmer im 1. Stock für durchaus lohnende 30 € im. Auf Wunsch werden die Pilger kostenlos von Weg abgeholt und abends nach Cea zum Essen gebracht. Leserrückmeldungen zum Service und den Preisen sind sehr willkommen. Tel.: 619 445 640. Übernachtung mit Frühstück im Herbergsteil 13 €.

Seite 222 bzw. 226: Leider wurde der Weg über Oseira im zweiten Teil in den letzten Jahren vernachlässigt und kann deshalb nicht mehr ohne Bedenken generell allen Pilgern als die Standardroute empfohlen werden. Für fitte Pilger ist die Variante aber trotz einiger Unwegsamkeiten durchaus noch gut machbar. Für Radfahrer ist sie nicht mehr zu empfehlen.

Seite 223: Apartements O Refugio. Weg: Am Ortsanfang von Cortelsa (erste Zeile auf Seite 223) in die erste Straße 30 m nach rechts gehen. 8 einfach-rustikale Doppelzimmer mit eigenem Badezimmer und Heizung; zum Teil mit Kochgelegenheit oder Mikrowelle, zu einem durchaus überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Zusätzlich Aufenthaltsraum mit kleiner Küche. Recht nett in den verschiedenen schnarchersicheren Behausungen eines ländlichen Anwesens gelegen. Die Menüs in der Bar für € 9 sind durchaus Ok, Frühstück € 2. Waschmaschine und Wäschetrockner je € 2. Kleiner Laden mit Grundnahrungsmitteln. Eine vorherige Reservierung wird empfohlen. Tel.: 988 282 593 oder 606 709 167. Geöffnet ist im Prinzip immer aber mittwochs nur nach Anruf, Übernachtung pro Person € 8.

Seite 227: Sorgen Sie für genug Proviant, denn auf dem Weg nach Lalín-Bendoiro-Laxe finden Sie nur noch in Santo Domingo und Botos eine Bar. Der Ort Santo Domingo folgt bereits 2,7 km nach Castro Dozón - die weiteren Orte verschieben sich dadurch jeweils um eine Position. (Erstaunlich ;-) - 10 Jahre lang hat offensichtlich kein Leser diesen Fehler bemerkt, da diese Orte "am Ende der Welt" nämlich keine Ortsschilder haben).

Seite 231:
In Trasfontao wurde in einem schönen Natursteinhaus ein private Herberge mit 10 Plätzen in einem Schlafsaal eröffnet. Ein DZ für € 30 bis 40. Tel.: 650 26 17 74/666 70 44 23, € 8.
http://www.albergueturisticotrasfontao.es/

Seite 233 – 234. In Bandeira finden sich noch vor dem Abzweig zur Herberge direkt am Jakobsweg nun zwei weitere pilgerfreundliche Unterkünfte.
Hostal Conde Rey. Die guten, gepflegten Zimmer mit eigenem Bad bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. EZ € 17,50; DZ € 29, ein Dreibettzimmer für € 30. Frühstück € 2,50; Menü € 9, Auf Nachfrage Waschmaschine und Wäschetrockner für je € 3, Tel.: 670 020 295.

Hostal Victorino. Im Herbergsteil, bei dem es sich im Grunde um einfachere, zum Teil mit Stockbetten ausgerüsteten, Pensionszimmern handelt, können 12 Pilger in 4 Zimmern für je € 10 pro Person unterkommen. Daneben gibt es hier noch einfache gepflegte Zimmer mit eigenem Bad, EZ € 25, DZ € 35. Frühstück ab € 2,50; Menü im recht gemütlichen Restaurant für € 10 (auf Nachfrage ohne Kaffee für € 9), Waschmaschine und Wäschetrockner auf Nachfrage, man spricht Englisch, Tel.: 896 585 330.

Schöne neue Herberge in San Martín de Dornelas (km 4,9). Das junge italienische Pilgerpaar Andres und Christina lebt schon seit 7 Jahren hier und will gleich am Ortsanfang bis Ende April 2015 eine sehr geschmackvolle Herberge eröffnen. 14 Plätze in einem Schlafsaal; 2 DZ mit Halbpension für € 25 pro Person, schöne Aussicht auf den Hof und den großen Garten; Menü in der Bar mit Weinpresse, die einmal die Taberne des Ortes war für ca. € 9, hausgemachter Limoncello für € 2, Frühstück, Waschmaschine und Wäschetrockner für je € 2, Zitronenbäume, Rosmarin, Thymian und - last but not least - seit Mitte 2014 kleine Zwillingsmädchen, ... die aber höchstwahrscheinlich noch etwas wachsen werden; Tel.: 620 483 603, ständig geöffnet, die Übernachtung kostet hier € 12, aber wer wirklich knapp bei Kasse ist, spricht mit den Hospitaleros.

Seite 235: Das Restaurant Ríos bietet nun vom Esszimmer aus eine sehr schöne Aussicht auf das Tal und die Brücken. Die Herberge im Motel O Cruceiro ist wie folgt beschrieben einfacher zu erreichen: Folgen Sie dem Jakobsweg vorbei am Restaurant Rios 200 m weiter durch den Ort bis zur Kreuzung und dort 50 m nach links. Dann gehen Sie aber nicht wie im Buch beschrieben nach rechts, sondern folgen Sie der Straße noch weiter 30 m geradeaus bis vor die Unterführung. Dort gehen Sie nach rechts die Treppe hinauf, die zur N-525 führt und folgen dieser in gleicher Richtung 150 m, wo Sie rechter Hand das Motel finden.

Seite 246: Das Glorientor ist wieder ohne Eintritt zum Kathedralmuseum für die Öffentlichkeit zugänglich, aber leider sehr durch Baugerüste verstellt.

Seite 246:
Besondere Gefahrensituation in der Kathedrale von Santiago

Nach Einschätzung der Regierung von Spanien besteht derzeit in Spanien eine hohe Terrorgefahr.

http://www.interior.gob.es/prensa/nivel-alerta-antiterrorista

Ein Artikel vom 28.06.2015 der bekannten spanischen Zeitung EL MUNDO spricht von unzureichenden "dieser Realität nicht entsprechenden" Sicherheitsvorkehrungen insbesondere bezogen auf die Kathedrale von Santiago. Zitiert werden hier konkret die Bedenken der zuständigen Polizeigewerkschaft, die hier Alarm schlägt.

http://www.elmundo.es/espana/2015/06/28/55902f5d268e3ef91e8b4574.html

Schon seit geraumer Zeit wird befürchtet, dass die Darstellung des Maurenschlächters in der Kathedrale von Santiago, von radikalen Islamisten als eine Provokation gegenüber ihrer Religion verstanden werden könnte und dies die Terrorgefahr an diesem Ort weiter erhöhen könnte. Eine Einschätzung, welche ich persönlich teile.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/spanien-kein-platz-fuer-den-maurentoeter-1159401.html

Da mir bisher leider keine neueren Kenntnisse vorliegen, welche auf eine Entspannung der Sicherheitslage oder wesentlich verbesserte Schutzmaßnahmen in der Kathedrale hindeuten, ist m.E. leider weiterhin von einer erhöhten oder hohen Gefahr von Terroranschlägen für die Kathedrale von Santiago auszugehen.

Es ist daher m.E. eine individuelle persönliche Entscheidung zu treffen ob, dieser Ort insbesondere während großer Personenaufläufe (z.B. bei der allgemeinen Pilgermesse oder während der Hauptsaison) sicherheitshalber besser gemieden wird.

Bon Camino!

Raimund

Seite 248: Die Straßenkonzerte der Tuna finden unter den Arkaden am Plaza do Obradoiro statt.

Seite 249: Die Airportbusse starten nicht mehr in der Rúa Doutor Teixeiro sondern am Praza de Galicia.

Verena Allmann mailt uns am 14.09.2014 folgende Hinweise:
Seite 88: Beim Absatz "Sie folgen der Piste halb links, durchqueren nach 1,3 km einen Bach, 900 m Bergauf, fast auf der Höhe angekommen biegen Sie halb rechts ab:
Hier hat ein Hotel verwirrende Pfeile angebracht, die nach links deuten, die Via geht halb rechts, wie beschrieben.

Seite 110 Calisteo - Carcaboso: Es sind keine Pfeile, aber ein irritierendes Schild, auf dem steht "Camino" angeschrieben, in die falsche Richtung.

Seite 118: Im ersten Absatz bei: "Nach 550 m Rechtsbogen... gerade aus auf einer einfacheren Straße" -> hier kann man fast bis zur Autobahn auf einem parallel verlaufendem Pfad gehen.

Seite 122:
Von Hervas zurück zur Via: Es gibt einen schöneren Weg, und zwar geht man von der (wirklich sehr, sehr schönen) Herberge zur Römerbrücke, überquert diese, gleich nach der Brücke geht man links, immer, immer geradeaus, ist eine nette kleine Straße die später zum Weg wird. Nach einer Weile kommt man zu einer Kreuzung, bei dieser fahren Radfahrer links, zu Fuß geht es rechts, bald kommt man zur Straße die auch im Führer beschrieben ist. So erspart man sich etliches an Straße.

Seite 153: Die Lagerhalle ist in Wirklichkeit eine SPORThalle, und auch nicht so hässlich wie ihr geschrieben habt. Den Weg links an der Kirche vorbei habe ich nicht gefunden (wäre es vielleicht rechts an dieser vorbei gegangen???), wir sind quer übers Feld irgendwie wieder zum Camino hingekommen.

Ganz unten auf dieser Seite, letzte Zeile: Der Camino ist hier auch links angeschrieben, man geht eine riesen Kurve rund um den Wald aus und kommt quasi von hinten wieder zur Straße, man geht einen richtig schönen Kreis aus. Sollte daher unbedingt auf den von euch beschriebenen Pfad rechts gehen, falls es den noch gibt, ich habe die Abzweigung gesehen, bin aber dann doch den Pfeilen nachgelaufen.

Seite 155: Die Routen sind momentan nicht aktuell:
Ab Zamora trifft man STÄNDIG auf Bauarbeiten zur Straße, ich bin an zwei Tagen hintereinander einen riesen Umweg gelaufen, der Weg ist extrem schlecht beschildert und wirklich nicht angenehm zu gehen. Ist momentan NICHT EMPFEHLENSWERT.
Route 1 jedenfalls habe ich irgendwie wieder gefunden, am Ende dieses Absatzes steht, dass sich der Weg verliert, hier stimmt es ausnahmsweise nicht, er ist gut sichtbar.

Seite 157: Der letzte Absatz vor Riego del Camino: Es geht hier nicht auf der Landstraße in den Ort, sondern über einen Camino immer geradeaus, kurz vorm Ort muss man mal rechts abbiegen. LADEN gibt es hier KEINEN!!! Man kann bei Dorita ein paar Kleinigkeiten kaufen, was sie halt gerade zu Hause hat. Es gibt auch KEINE BAR oder sonst irgendetwas, sprich: Man muss unbedingt Essen mitbringen!

Von Riego del Camino geht eine neue Wegführung im Ort links weg über Feldwege, wo sich nach ca. 2-3 km die Pfeile plötzlich nicht mehr einig sind, einer gerade aus, einer nach rechts zeigt. Ich lief gerade aus, da waren dann allerdings gar keine Pfeile mehr, hätte wohl rechts gehen sollen ;) Ich bin deshalb in Granja de Moreruela zum Camino Frances gewechselt.

Hans-Jürgen Zebisch mailt uns am 08.05.2016 folgenden Hinweis:
Die Compostela etc. sollte man möglichst nicht abholen, wenn man einen prall gefüllten Rucksack dabei hat. Die Sicherheitsvorkehrungen sind inzwischen recht streng. Ich musste z.B. am 22.04.2016 meinen kompletten Rucksack (!!!) zu Kontrollzwecken auspacken.